Egal ob Du gerade von einem Toploader zu einer Frontlade-Waschmaschine gewechselt bist oder schon immer die Frontlade-Version bevorzugst. Frontlade-Waschmaschinen haben zahlreiche Vorteile: Sie sind energiesparenden, wassersparender, die Wäsche ist durch die Vordertür besser zu entnehmen und die Kleidung wird viel schonender behandelt.

Nichtsdestotrotz gibt es auch bei diesen Maschinen kleinere Nachteile: Sie sind etwas schwerer sauber zu halten und die Reparatur ist meist auch etwas komplizierter. Wenn Du unsere nachfolgenden Tipps befolgst, sollte aber auch das kein Problem sein und Deine Maschine sollte lange in einem 1A Zustand sein.

Nutze Deine Waschmaschine richtig

Über die korrekte Nutzung einer Waschmaschine hast Du Dir sicher noch keine genauen Gedanken gemacht? Es gibt Grundlagen, die jeder von seinen Eltern kennt, wie zum Beispiel dunkle von heller Wäsche zu trennen. Befolgst Du außerdem folgende Tipps, verlängerst Du die Lebenszeit Deiner Maschine gut und gerne um ein paar Jahre:

  • Schleudern:  Achte darauf die Umdrehungszahl des Schleuderns an den Inhalt der Waschmaschine anzupassen. Zu viele Umdrehungen in Verbindung mit zu wenig Inhalt in der Maschine können zu starke Vibrationen auch innerhalb der Maschine hervorrufen. Nur bei sehr “schwerer Wäsche” wie Jeans Hosen und bei ausreichend Auslastung empfiehlt sich die maximale Umdrehungszahl. Ansonsten kannst Du immer ein oder zwei Stufen runter schalten.
  • Überladen: Wenn Du dazu neigst das volle Volumen Deiner Maschine auszuschöpfen und diese bis zum Anschlag vollzustopfen, solltest Du Wissen, dass Du damit womöglich der Lebenszeit der Maschine entgegenwirkst und auch die Wäsche nicht richtig sauber wird. Du gibst Deiner Waschmaschine damit keine Chance ihr Potential voll auszuschöpfen. Als Faustregel kannst Du Dir merken, dass große Wäschestücke nicht mehr als die Hälfte der Maschine beanspruchen sollten. Sehr große Wäsche, wie Bettlaken oder Decken sollten einzeln gewaschen werden. Wenn Du die Maschine dennoch voll lädst, solltest zumindest darauf achten, dass Du die Wäsche nicht herein stopfst sondern die Wäsche locker in der Waschmaschine liegt.
  • Waschmittel: Wie oben bereits angesprochen benötigst Du bei Front-Ladern aufgrund des geringeren Wasserverbrauchs auch weniger Waschmittel. Zu viel Waschmittel bedeutet oft noch seifige Wäsche nach dem entnehmen und was noch viel schlimmer ist: Das Waschmittel kann in der Waschmaschine überlaufen und die Elektronik beschädigen.

9 weitere Tipps, welche Deine Waschmaschine stets sauber und frei von Schimmel und Bakterien halten

1. Wenn vorhanden, nutze die Lüftungsklappe: Viele wissen es nicht, aber viele der neuen Waschmaschinen Modelle haben an der Tür eine Lüftungsklappe. Diese hält die Tür für ein paar Zentimeter offen und die Luft kann nach einem Waschgang so zirkulieren. Dies beugt Bakterien und Schimmelbildung vor. Praktisch, da so Haustiere und Kinder nicht in die Maschine klettern können.

2. Alternative: Lasse die Tür nach dem Waschen offen: Wenn Deine Waschmaschine keine solche Lüftungsklappe hat, lasse die Tür einfach einige Zentimeter offen. Aber Vorsicht! Hersteller weisen ausdrücklich daraufhin, dass Haushalte mit Kindern und Haustieren dies aus Sicherheitsgründen vermeiden sollten.

3. Weniger ist mehr: Verwende Waschmittel und Weichspüler in Maßen und nicht in Massen. Hier gilt auf keinen Fall die Regel umso mehr Waschmittel Du nutzt umso sauberer wird die Wäsche. Oft bleiben Seifenreste nach dem Waschen an den Textilien und dies fördert die Bildung von Bakterien.

4. Lasse Deine Wäsche nicht unnötig lange in der Waschmaschine: Egal, welche Art von Waschmaschine du verwendest, lasse Deine Wäsche nie länger als nötig nass in der Maschine. Oft riecht die Wäsche bereits nach ein paar Stunden muffig, welches ein guter Hinweis darauf ist, dass sich bereits eine ganze Palette von Bakterien darauf breit gemacht hat. Fast alle Waschmaschinen haben heute eine Timer-Funktion. Damit kannst Du genau bestimmen wann die Waschmaschine starten soll und das Entnehmen der Wäsche besser vorausplanen.

5. Säubere die Türmanschette regelmäßig: Die Türmanschette einer Waschmaschine dient dazu Wasser in der Maschine zu halten damit Dein Bad nicht überflutet wird: Genauso effektiv wie sie das schafft, sorgt diese auch für die Bildung von Bakterien und Schimmel in den Rillen der Manschette. Dem kannst Du aber ganz einfach entgegenwirken, indem Du die Rillen der Manschette regelmäßig mit den Fingern etwas zu dir heran ziehst und mit einem Lappen (mit heißem Wasser und Seife) säuberst. Vergiss nicht die Türmanschette anschließend mit einem Handtuch oder Küchentuch trocken zu wischen.

6. Säubere das Flusensieb regelmäßig: Bei fast jeder Waschmaschine befindet sich das Flusensieb links oder rechts unten am Gerät hinter einer Klappe. Durch die regelmäßige Säuberung verminderst Du die Bakterienbildung in der Waschmaschine. Wie genau das Säubern des Flusensiebs funktioniert, zeigen wir hier <<<Link Flusensieb Artikel>>>

7. Reinige die Einspülkammer in regelmäßigen Abständen: Dazu öffnest Du die Einspülkammer wie gewohnt und hältst Ausschau nach einem kleinen Clip, welcher das Fach hält. Diesen drückst Du je nach Gerät nach oben oder unten und schon kannst Du die Kammer entnehmen. Spüle diese mit etwas heißem Wasser ab und trockne sie anschließend mit einem sauberen Tuch oder Lappen ab. Nutze keine Reinigungsmittel, nur Wasser!  Es ist außerdem nicht empfohlen die Kammer im Geschirrspüler zu reinigen, da dieser schnell zu heiß werden kann und sich so die Plastik verformen kann.

8. Lasse die Maschine ab und zu leer laufen:  Damit tust Du der Maschine und auch Deiner Wäsche langfristig Gutes, da sich so die Maschine so von innen quasi selbst reinigen kann und so der Bildung von Bakterien und anderen lästigen Rückständen entgegengewirkt werden kann. Zuerst solltest Du die Waschmaschine einen kompletten Waschgang ohne Kleidung und ohne Wasser laufen lassen. Anschließend startest Du einen zweiten Waschgang und gibst einfach einen Becher Bleiche oder einen Becher Soda direkt in die Trommel.

9. Wische die Trommel ordentlich sauber und trocken: Nach dem oben beschriebenen “Säuberungs-Waschgang” solltest Du die Trommel mit einem Tuch oder einem sauberen Lappen gut auswischen und alle Schmutz Rückstände restlos entfernen.

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