Neulich habe ich gelesen, dass es 2050 mehr Plastikmüll in Ozeanen geben soll als Lebewesen. Ist das nicht erschreckend? Dabei kann jeder von uns etwas dazu beitragen, dass weniger Plastik verwendet wird.

Von heute auf Morgen komplett auf Plastik zu verzichten, ist beinahe unmöglich. Das braucht Zeit, Planung und viel Willen. Aber um weniger Plastik im Haushalt zu verwenden, dazu braucht es nicht viel. Nur ein paar Tipps, die wir in diesem Beitrag für Dich haben, und schon lebst Du ganz nebenbei mit weniger Plastik.

  1. Coffee-to-go Becher

Mal eben einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit kaufen. Doch ist Dir bewusst, dass es jedes Mal eine Tasse ist, die Du nach fünf Minuten Genuss wegwirfst?

Eine Idee: Lass Dir einen schönen Thermo Coffee-to-go Becher schenken, auf den Du Dich täglich freuen kannst. Meist schmeckt der Kaffee von zuhause doch eh besser, oder? Und sonst kann das Personal beim Bäcker den Kaffee auch gleich in Deinen Thermo-Becher füllen.

Achte darauf, dass der Becher nicht auslaufen kann, sondern wasserdicht ist. Wie wäre es mit diesem Modell?*

  1. Stoffbeutel

„Mist, schon wieder den Beutel zuhause vergessen. Dann muss ich wohl die Plastiktüte nehmen…“. Geht Dir das auch manchmal so? Dann haben wir einen super Tipp für Dich: Habe IMMER eine kleingefaltete Stofftasche dabei. Entweder direkt in der Handtasche oder im Auto. Diese Mini-Taschen gibt es in jedem Drogeriemarkt oder bei Amazon*.

Leider sind auch Papiertüten im Supermarkt nicht umweltfreundlicher. Sie müssten drei Mal wiederverwendet werden, damit sich ihre Ökobilanz rechnet. Denn für diese wird viel Wasser, Chemie und Holz benötigt.

Also, einfach immer einen Stoffbeutel dabei haben. Mit dieser Angewohnheit sparst Du viele unnötige Tüten im Geschäft, glaub uns.

  1. Plastikbeutel fürs Gemüse vermeiden

Eine Plastiktüte für zwei Äpfel, eine Tüte für eine Zucchini, eine weitere für drei Möhren. Dabei kann man hier sehr gut Plastik sparen. Obst und Gemüse, das Du mit Schalte isst, sollte vorher eh noch einmal gut gewaschen werden. Daher: Lass die Tüte einfach weg. Es fühlt sich erst etwas komisch an, einfach weil es immer eine Gewohnheit war, aber das geht schnell vorüber.

  1. Leitungswasser trinken/ Wasserfilter

Wasser in Flaschen ist genauso unnötig wie in Flaschen abgefüllte Atemluft. Wir leben in einem Land, in dem man getrost aus dem Wasserhahn trinken kann.

Wer es lieber sprudelig mag, greift einfach auf die tollen Geräte zurück, die Wasser mit Kohlensäure versetzen: Wassersprudler*. Es gibt sie mit Plastikflaschen und auch mit Glasflaschen, was unser Favorit ist. Diese Investition ist es in jedem Fall wert.

Wem das reine Leitungswasser nicht schmeckt, weil es zu kalthaltig ist, verwendet einen Wasserfilter*. Diese gibt es sehr günstig zu kaufen und auch die erneuerbaren Filter sind nicht teuer.

  1. Keine Frischhaltefolie mehr

Was aktuell in beinahe jeder Küche zu finden ist: Frischhaltefolie. Wieder etwas, das gleich nach der Benutzung weggeworfen wird. Dabei gibt es so viele gute Alternativen: Um Schüsseln oder Töpfe mit Essensresten abzudecken, nutze einfach einen Teller. Für andere Dinge gibt es sogenannte Bienenwachstücher. Es ist ein Stofftuch, das mit Bienenwachs beschichtet ist. Diese Tücher sind wiederverwendbar und sogar antibakteriell. Du kannst darin auch Brot, Sandwiches, Obst, Gemüse oder Käse einwickeln und abdecken. Schau mal, hier kannst Du sie zum Beispiel erhalten*.

  1. Trinkflasche

Man muss regelmäßig trinken, das ist ganz wichtig.  Zum Glück gibt es überall günstig Wasser zu kaufen. Doch stopp! Es gibt mittlerweile überall günstig Trinkflaschen zu kaufen, in allen Formen und Farben*. Du kannst Dir angewöhnen, immer eine Trinkflasche dabei zu haben. Diese kannst Du immer nachfüllen und bist für jede Durstnot ausgestattet.

  1. Reinigungsmittel selber machen

Reinigungsmittel sind so leicht selbst herzustellen. Dafür brauchst Du nur ein paar Hausmittel wie Essig, Natron, Zitronensäure oder Soda. Schau Dir dazu gerne mal unsere vergangenen Blogartikel an. Damit kannst Du Putzmittel in ein paar Schritten selbst herstellen:

  1. Wiederverwendbare Putzlappen

Nutzt Du noch Küchenpapier? Wie wäre es, wenn Du ausschließlich wiederverwendbare Lappen kaufst. Achte nur darauf, dass diese bei 60 Grad waschbar sind. Und schon hast Du weniger Abfall.

  1. Kein Plastik- und Einweggeschirr mehr

Klar, es ist praktisch: Man schmeißt eine Geburtstagsfeier und es entsteht kein schmutziges Geschirr, da das günstige Plastikgeschirr einfach weggeworfen werden kann. Doch der Plastikmüll, der hierbei entsteht, ist enorm.

Unsere Meinung nach lohnt sich der Aufwand, Porzellangeschirr zu verwenden. Vielleicht kannst Du auch gute Musik anmachen und Freunde nach Unterstützung beim Abwasch fragen. Für sie ist es sicher kein Problem und zusammen macht es gleich viel mehr Spaß.

  1. Brotbox

Brotdose statt Folie für das Butterbrot. Eine simple Möglichkeit, um Plastik zu vermeiden. Brotboxen sind eine praktische Verpackung für Deine Snacks. Dazu sind sie noch auslaufsicher.

Du kannst Dir sogar das Croissant vom Bäcker dort reinpacken, anstatt eine weitere Tüte beim Bäcker zu bekommen. Alles sind Veränderungen, die eine wahre Wirkung haben. Für Dich ist es lediglich eine kleine Umgewöhnung. Also, welche Brotdose hast Du ab sofort immer dabei?

  1. Plastikfreie Verpackungen im Supermarkt

Heutzutage ist so Vieles in Plastik eingepackt. Sogar um die Tomaten in einer Plastikschale ist noch einmal Plastik gewickelt. Unverständlich! Du kannst also darauf achten, dass Du Obst und Gemüse wählst, das lose angeboten wird. Wenn Du auf konservierte Lebensmittel zugreifen willst, wähle lieber diese aus Glas. Das ist einfach nachhaltiger.

  1. Milchprodukte im Pfandglas kaufen

Milch und Joghurt gibt es mittlerweile im Bioladen und in vielen Supermärkten im Pfandglas. Dadurch vermeidest Du wieder Plastik, also sehr gut! Halte einfach mal Ausschau und sei gespannt, wie oft Du es tatsächlich findest.

  1. Wochenmarkt

Wie weit ist bei Dir der nächste Wochenmarkt? In fast allen Städten gibt es sie zu finden. Das Tolle ist, dass Du Obst und Gemüse dort unverpackt kaufen kannst. Schnapp Dir einfach einen Korb (oder nutze Deine Stofftasche, die Du ab sofort immer dabei hast) und kaufe alles, was Dich abspricht – und ohne schlechtes Gewissen, dass Du der Umwelt schadest.

  1. Waschbare Wattepads

Auch Wattepads gehören zu den Dingen, die direkt nach der Benutzung weggeworfen werden. Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die wiederverwendbare Wattepads aus Stoff* verkaufen. Willst Du es auch einmal ausprobieren?

 

Das waren nun 14 praktische Tipps, wie Du weniger Plastik im Haushalt verwenden kannst. Wie viele der Tipps sind für Dich umsetzbar? Wir sind gespannt!

Wenn Du weitere Ideen hast, wie Du weniger Plastik verwendest, schreibe es uns gerne in die Kommentare.

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