Ratgeber Waschmaschine: Wäsche waschen perfekt gemacht

Ratgeber Waschmaschine: Wäsche richtig waschen

Mit einfachen Waschtipps zum Profi

Putzen und Wäsche richtig waschen sind bei den meisten von uns die zwei Hauptpunkte auf der Haushaltsliste. Wir arbeiten hart, um unsere Wohnung ordentlich und unsere Wäsche frisch zu halten. Dabei sollten wir clever vorgehen, um Zeit zu sparen und Stress entspannt wegzuschieben.

Lass Dich in diesem Artikel von unseren besten Wäschetipps inspirieren und motivieren. Selbst wenn Du bereits Profi an der Waschmaschine bist, kannst Du bestimmt von dem ein oder anderen Tipp profitieren. Wer möchte schon stundenlang mit Wäsche waschen verbringen, wenn das Leben noch so viel mehr zu bieten hat. 

Peppe Deine Routinen auf und lasse die Kleidung wie neu aussehen.

Einschulung: Wäschewaschen mit Kindern

Besonders Familien mit Kindern wissen um die großen Wäscheberge, die nicht immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Lies dazu auch unseren Artikel: Einschulung: Tipps für das Wäschewaschen mit Schulkindern.


Tipp Wäsche richtig waschen


Nimm Dir Zeit für die Vorbereitung, denn eine gute Sortierung der Wäschestücke spart Zeit und hält Farben leuchtend. Wirf einen Blick auf die Etiketten Deiner Kleidungsstücke, dort ist angegeben, wie diese Wäsche gereinigt werden sollte. 


Ratgeber Waschmaschine – Wäsche für die Waschmaschine vorbereiten

Wäsche für die Waschmaschine vorbereiten

Bevor Du die Kleidungsstücke in die Waschmaschine gibst:

  • Entferne Anstecker oder Schnallen.
  • Schließe Reißverschlüsse, Druckknöpfe und Haken.
  • Befestige Klettverschlüsse, um Kratzer und Abschürfungen zu vermeiden.
  • Knöpfe jedoch keine Knöpfe zu - dies kann die Knöpfe selbst und die Knopflöcher strapazieren.
  • Binde Schärpen, Schnüre und Kordeln zu, um eine Verheddern zu verhindern.


Leere als Nächstes unbedingt alle Taschen, denn ein vergessenes Taschentuch hinterlässt ärgerliche Fusseln. 

Sortiere die Socken Paare und gib diese mit empfindlichen Wäschestücken in einen Wäsche-Netzbeutel.


Welche Wäsche fühlt sich im Wäschebeutel besonders wohl?

  • Unterwäsche


  • BHs

  • Socken

  • Strumpfhosen

  • Haarbänder

Drehe andere empfindliche Kleidungsstücke wie Pullover und Baumwoll-T-Shirts auf links, um Fusselbildung und Knötchenbildung zu vermeiden.

Tipp: Wenn Du keinen Wäschebeutel zur Hand hast, dann nimm einfach ein Kopfkissenbezug. Diesen kannst Du danach ebenfalls trocknen und gleich wieder frisch aufziehen.


Der Fleck muss weg

Behandle jeden Fleck vor dem Waschen. Hast Du einen Fleck übersehen und gibst Deine Wäsche fleckig in den Trockner, werden Flecken hier dann im Gewebe fest.

Ratgeber Waschmaschine – Wie muss man Wäsche trennen

Wie muss man Wäsche trennen?

Wir empfehlen, die Wäsche immer nach Farben, Stoffen und Einsatzgebiet zu trennen. Gibst Du zu viele unterschiedliche Farben, Materialien und Verschmutzungsgrade in die Waschmaschine, dann kann das die Kleidung oder Wäschestücke ruinieren bzw. das Reinigungsergebnis beeinflussen.

Schwarze Wäsche mag es lieber separat gewaschen zu werden. Weiße Wäsche verträgt sich ebenfalls nicht mit Kleidung anderer Farbnuancen. Wir zeigen Dir weiter unten, wie Deine weiße Wäsche weiß bleibt und Deine schwarze ihre Farbfrische nicht verliert.

Keime und Bakterien sind in einigen Wäschestücken eher vorhanden als in anderen. Handtücher zum Beispiel sind beliebter Tummelplatz für fiese Bakterien. Da müssen hohe Temperaturen zum Einsatz kommen, um die Keime abzutöten und Geruchsbildung zu verhindern.

Welche Wäsche kann man zusammen waschen?

Farbige Kleidung, also Freizeitkleidung, kann super zusammen gewaschen werden. Unterscheide dabei zwischen hellen und dunkleren Farben. Das verhindert Verfärbungen und Grauschleier.

Weiße Wäsche empfehlen wir, immer getrennt von Farbigem zu waschen. Hier gibt es extra Waschprogramme, Einstellungen an Deiner Waschmaschine und Waschmittel. Ansonsten je nach Stoff und Hinweis auf dem Etikett das Programm wählen.

Feinwäsche sollte stets mit extra Vorsicht behandelt und gewaschen werden. Hier kann auch mal eine Handwäsche in kaltem Wasser notwendig sein.

Ratgeber Waschmaschine - Welche Wäsche kann man zusammen waschen
Ratgeber Waschmaschine - Handtücher immer separat und regelmäßig waschen

Handtücher immer separat und regelmäßig waschen

Es gibt nichts Schöneres als einen Korb voller frischer, flauschiger Handtücher. 

Die besten Ergebnisse erzielst Du, wenn Du die Handtücher alle vier bis fünf Tage wäschst. 

Dabei achte darauf Handtücher immer nur für sich allein zu waschen. So kannst Du das perfekte Waschmaschinen-Programm wählen und bekommst kuschlige, porentief saubere Handtücher.

Verwende für weiße Handtücher chlorfreies Bleichmittel und wasche sie auf der heißesten Stufe.


Extratipp für kuschelige Handtücher


Verwende keinen Weichspüler, da dieser die Handtücher im Laufe der Zeit durch Rückstände versteifen kann. Nutze zum Trocknen von Handtüchern ein parfümfreies Trocknertuch.


Weisse Wäsche waschen 

3 Tipps, wie man weiße Kleidung richtig wäscht:

Mit ein paar einfachen, aber wirkungsvollen Handgriffen lässt sich die ursprüngliche Farbe von Weißwäsche erhalten.


Damit Deine weiße Wäsche ihre Farbe behält, muss sie getrennt von farbigen, dunklen oder fleckigen Kleidungsstücken gewaschen werden. So ist es nicht ratsam, ein weißes Hemd und eine blaue Jeans gleichzeitig in die Waschmaschine zu geben. 

Ebenso könntest Du es vermeiden, eine weiße Bettdecke und ein helles Kleidungsstück gleichzeitig zu reinigen. Nach dem Trocknen kann sich die Bettwäsche mit einem Grauschleier überziehen.

Sortieren weiße Kleidung außerdem nach Material:

  • Wolle
  • Baumwolle
  • empfindliche Stoffe wie Seide
  • Leinen 
  • usw.

Die idealen Temperaturen für das Waschen von weisser Wäsche sind 60 °C und 90 °C. Dies liegt daran, dass weiße Geschirrtücher, Bettwäsche und Handtücher oft fleckig werden und ein Tummelplatz für Bakterien sein können.
Beim Waschen von weisser Kleidung hingegen kannst Du auch eine niedrigere Temperatur (40 °C) probieren.
Wichtig ist, dass Du immer nur weisse Wäschestücke gemeinsam wäschst.
Um weiße Kleidung aus Naturfasern wieder zum Strahlen zu bringen, ist es ideal, sie nach dem Waschen in die Sonne zu legen. Dies gilt zum Beispiel für Wäsche aus Baumwolle. 
Im Winter kannst Du Deine weisse Wäsche auch in den Trockner geben. Probiere Trocknertücher, die den Grauschleier einfangen. Achte dabei auf umweltfreundliche Inhaltsstoffe.

Noch mehr Tipps gegen Verfärbung auf weißer Wäsche

Um weiße Wäsche vor dem Abfärben zu schützen: Nimm niemals zu viel Waschmittel!

5 weitere Tipps gegen Verfärbungen und Grauschleier auf weißer Wäsche:

1. Kernseife

Flecken auf weißer Wäsche sind selten resistent gegen Kernseife. Dieses Naturprodukt erweist sich als wirksam, um eine Tischdecke zu bleichen, aber auch um gelbliche Flecken auf einem Hemd zu entfernen.

2. Zitronensaft

Zitronensaft ist ein wichtiger Verbündeter, wenn es darum geht, hartnäckige Flecken zu bekämpfen. Dieses Bleichmittel ist sanft, natürlich und wirksam gegen Schweißränder und gelbe Ränder, die von Deodorants hinterlassen wurden.

3. Natron

Natron kann auf vielfältige Art im Haushalt verwendet werden. Dieses Hausmittel etwa ist ideal für die Farbfrische Deiner weißen Wäsche. Um die Farbe weißer Kleidung in der Waschmaschine zu erhalten, ersetze einfach den Weichspüler durch dieses umweltfreundliche Produkt. Du kannst Natron auch mit dem üblichen Waschmittel vermischen.

4. Essig

Ein weiterer Trick, um das Weiß der Wäsche wieder aufzufrischen, besteht darin, eine Mischung aus 130 ml weißen Essig und 60 ml Waschmittel in den Waschmittelbehälter zu geben. Nun kannst Du das Reinigungsprogramm normal starten.

Gegen Schweißflecken oder verfärbte Hemdkragen sprühe weißen Essig auf die verschmutzen Stellen. Lass es etwa 10 Minuten einwirken und gib dann die Wäsche zur Reinigung in die Waschmaschine.

5. Frost (eher etwas für Mutige)

Tischdecken, Servietten, Bettlaken und Kissenbezüge lassen sich auf natürliche Weise bleichen: Du kannst sie in den kältesten Nächten dem Frost aussetzen. Klingt verrückt? Unsere Großeltern schwörten auf diesen Trick:

Warte bis die Außentemperatur unter den Gefrierpunkt fällt.
    Hänge Deine vergilbte Wäsche bei Einbruch der Dunkelheit draußen auf.
    Lasse sie am nächsten Tag in der Sonne oder in der Nähe einer Wärmequelle wie einer Heizung oder einem Kamin trocken.


Schwarze Wäsche waschen

Schwarz ist ein Klassiker in unseren Kleiderschränken. Ob das berühmte kleine Schwarze, eine Jacke, ein Pullover oder eine Hose: Schwarz kann zu allem getragen werden. 

Wir lieben es, aber was wir weniger mögen, ist, wenn Schwarz stumpf wird, grau wird, ausbleicht... Und in diesem Fall lässt es uns trist aussehen.

Wie aber sollten wir schwarze Wäsche waschen, um die Farbfrische zu erhalten?

Hier sind 5 Tipps für das Waschen von schwarzer Kleidung:

1. Wasche Deine Kleidung immer auf der linken Seite

Ein Tipp, der für alle Arten von Wäsche und alle Farben gilt! 
Bevor Du Deine Wäsche in die Waschmaschine steckst, ist es wichtig, sie auf links zu drehen. 
Warum ist das so? Ganz einfach: Weil die Reibung die Fasern der Kleidung bricht und sie dadurch vorzeitig verschleißt. Das kann Schwarz schneller ausbleichen.
Wenn Du sie auf links drehst, wird die Innenseite der Kleidung abgenutzt und nicht die Außenseite. Praktisch!

2. Der richtige Waschgang für dunkle Wäsche

Kurzwaschgang, Langwaschgang, Schonwaschgang, niedrige oder hohe Temperatur... Es ist nicht immer leicht, das richtige Programm für seine schwarze Wäsche zu wählen.

Wenn Deine Waschmaschine bereits ein Programm für schwarze und dunkle Wäsche hat, ist es viel einfacher. Ansonsten kannst Du Dich an einige Regeln halten.

Die Reibung beim Waschen schädigt die Fasern und lässt das Schwarz matt werden. Wenn Du einen kurzen Waschgang oder einen Feinwaschgang wählst, werden die Fasern besser geschützt und Deine schwarze Wäsche bleibt länger schwarz.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Fasern in heißem Wasser dazu neigen, sich zu lockern. Daher ist es besser, einen Waschgang mit niedriger Temperatur zu wählen. 

Nutze ein Flüssigwaschmittel, da sich Waschpulver, ob ökologisch oder nicht, bei niedrigen Temperaturen nur schwer auflösen lässt und unschöne Flecken zurückbleiben können.

3. Kein Trockner für schwarze Wäsche

Hitze ist für schwarze Wäsche nicht empfehlenswert!

Es ist daher nicht ratsam, Deine schwarze Wäsche im Trockner zu trocknen. Ziehe einen Wäscheständer vor und zwar am besten an einem Ort, der vor der Sonne geschützt ist. Deine weiße Wäsche mag die Sonne, Deine schwarze nicht!

4. Schwarze Wäsche bleibt am liebsten unter sich

Ein Tipp: Wie bereits weiter oben erwähnt, ist das Sortieren vor dem Waschen ein wichtiger Start, um Wäsche richtig zu waschen. 

Weiß, Rot, Schwarz... So ist der Schaden, wenn einige Kleidungsstücke verschiedener Farben abfärben, mehr als begrenzt. Wenn ein schwarzer Pullover auf eine schwarze Jeans abfärbt, ist das Schlimmste, was passieren kann, dass Deine schwarze Jeans noch etwas schwärzer wird... 

5. Spezielles Waschmittel für schwarze Wäsche

Die Verwendung eines Waschmittels für dunkle Farben ist ebenfalls ein guter Schutz für Deine schwarze Wäsche. Es hilft, die Intensität von Schwarz zu erhalten, indem es die Farbe während des Waschgangs fixiert. Die Farben Deiner schwarzen und dunklen Kleidung werden geschützt und halten länger. Viele Hersteller setzen mittlerweile auf ökologisch unbedenkliche Produkte.


Wie viel Grad für welche Wäsche?

Waschmaschinen verfügen über eine Reihe verschiedener Einstellungen und können Kleidung mit unterschiedlichen Temperaturen waschen. 

Bei den meisten Wäschestücken wird die Wäsche umso sauberer, je heißer das Wasser ist. Aber eben nicht immer! Es kann auch notwendig sein, kühlere Temperaturen zu verwenden.

Werden Kleidung und Handtücher in heißem Wasser gewaschen, verschwinden Keime und starke Verschmutzungen. Die hohe Temperatur ist hilfreich, um Schmutz und andere Verunreinigungen aus der Kleidung zu entfernen.

Nicht alle Kleidungsstücke mögen hohe Temperaturen. Kleidung kann einlaufen, knittern und ausbleichen. 

Verschiedene Farben können nach der Verwendung von zu heißem Wasser fleckig werden oder verblassen. Andere Stoffe sind einfach zu empfindlich für hohe Temperaturen.

Ratgeber Waschmaschine – Wie viel Grad für welche Wäsche

Ratgeber Waschmaschine – Achte auf das Etikett Deiner Wäsche

Tipp

Schau immer auf die Pflege- und Waschhinweise auf dem Etikett Deiner Wäsche. 

Bist Du unsicher, dann wähle ein Waschprogramm mit warmem Wasser. 

Waschmaschinen bieten Programme für jedes Kleidungsstück und bringen das Wasser auf die optimale Temperatur, sodass Kleidung gereinigt und gepflegt wird.


Warmes Wasser ist in der Regel die beste Wahl für farbige Kleidung und Jeans ohne starke Verschmutzung. So hast Du eine gute Reinigungswirkung, ohne dass es zu Verblassen, Faltenbildung und Einlaufen kommt.

Handtücher und Bettwäsche kannst Du bei höheren Temperaturen waschen, um alle Keime gründlich zu entfernen. Auch Baby Wäsche muss mit hohen Temperaturen keimfrei gemacht werden.

Kalte Wäsche

Kaltes Wasser kannst Du für empfindliche Kleidungsstücke oder Kleidungsstücke mit Anweisungen zum Waschen in kaltem Wasser verwendet. Es ist die beste Option für Kleidung mit hellen Farben, die bei höheren Temperaturen unschön verblassen können.

Empfindliche Stoffe lieber von Hand waschen

Nur weil auf dem Etikett eines Kleidungsstücks ‘chemisch reinigen’ steht, heißt das nicht, dass es nicht mit der Hand gewaschen werden kann, besonders wenn es aus Naturfasern besteht.

  • Wolle
  • Seide
  • Viskose
  • Leinen

… vertragen normalerweise Handwäsche.

Ratgeber Waschmaschine – Empfindliche Stoffe wasche lieber von Hand

1. Bei der Handwäsche tauche die Wäsche in eine Lösung aus kaltem oder lauwarmem Wasser und Feinwaschmittel. 

3. Lass die Seifenlauge ablaufen und spüle die Kleidungsstücke aus, bis das Wasser klar ist.

5. Lege die Kleidung flach auf ein Handtuch, rolle sie auf und drücke überschüssiges Wasser heraus.

2. Schwenke sie drei bis fünf Minuten lang.


4. Drücke dann das überschüssige Wasser vorsichtig aus, wringe es aber nicht aus.

6. Wiederhole den Vorgang mit einem trockenen Handtuch und hänge die Wäsche zum Trocknen auf ein Gestell oder ein anderes Handtuch. In der Nähe der Heizung oder im Sommer im Freien trocknet Deine Feinwäsche prima.

Manches lasse lieber chemisch reinigen

Manche Kleidungsstücke brauchen wirklich professionelle Pflege und sollten zu einer chemischen Reinigung gebracht werden.

  • Sehr empfindliche Stoffe mit Verzierungen wie Perlen, Pelz oder Pailletten
  • Leder und Wildleder
  • Stark verschmutzte Kleidungsstücke, insbesondere solche mit hartnäckigen Ölflecken

Hier können Profis spezielle Reinigungs- und Lösungsmitteln einsetzen, um alles perfekt sauber zu bekommen.

Ratgeber Waschmaschine – Wie pflegt man Daunenkissen und Bettdecken

Wie pflegt man Daunenkissen und Bettdecken?

Reinige Daunenkissen alle drei bis sechs Monate in der Waschmaschine, um Bakterien und Gerüche zu entfernen.

Trockne beides auf der niedrigsten Heizstufe in Deinem Wäschetrockner zusammen mit einem sauberen Tennisball, um die Federn wieder gleichmäßig zu verteilen.

Du kannst Deine Bettdecken bereits beim Bettenmachen pflegen, indem Du sie täglich aufschüttelst und gut lüftest. Öffne die Fenster, während Du Deine Betten nach einer geruhsamen Nacht wieder ordnest. So bekommen nicht nur Decken und Kissen eine schöne frische Prise Luft ab, auch Du kannst einmal richtig durchatmen und neue Energie aufnehmen.

Ein bis zweimal im Jahr kannst Du Deine Daunen im Freien auf einer Wäscheleine auslüften. Behandle kleine Flecken mit mildem Spülmittel und Wasser. Hast Du keine Möglichkeit draußen im Freien auf einer Leine, dann öffne die Fenster, lege eine Decke zum Schutz auf die Fensterbank und danach Deine Daunendecke darauf.

Du kannst Deine Daunen ein bis zweimal jährlich in einem Waschsalon waschen, sollte Deine Waschmaschine nicht groß genug sein. Achte dabei unbedingt auf die Pflegehinweise auf dem Etikett. Bist Du unsicher, dann lass Decken und Kissen professionell reinigen.


Zusatzhinweis


Wasche Bettdecken mit Daunenfüllung bei Bedarf aber nur bis zu zweimal jährlich. Jedes Waschen entzieht den Federn ihre natürlichen Öle, wodurch sie ihre Fluffigkeit verlieren.


Ratgeber Waschmaschine – Welches Waschmittel reinigt am besten

Welches Waschmittel reinigt am besten?

Die richtigen Einstellungen an Deiner Waschmaschine sind neben einem guten Waschmittel wichtige Schritte, um sicherzustellen, dass Deine Wäsche optimal gewaschen, gereinigt und gepflegt wird. 

Viele Waschmittel reinigen nämlich nicht nur, sie pflegen auch gleichzeitig Wäsche und Waschmaschine.

Vergiss dabei nicht, nach dem Wäschewaschen auch beim Wäschetrockner die passenden Trocknungsprogramme zu wählen, um Deine Kleidung zu schonen.


Das richtige Waschmittel ist auch immer abhängig von den eigenen Prioritäten:

1. Welchen Verschmutzungen ist Deine Kleidung ausgesetzt?


3. Wie viel möchtest Du ausgeben?

2. Wie wichtig ist dir Nachhaltigkeit?


4. Was ist mit dem Geruch - soll er stark oder dezent sein oder einfach nur sauber duften?

Du kannst von verschiedenen Anbietern aus einer riesigen Palette an Waschmitteln wählen. Entscheide anhand Deiner Voraussetzungen und Deinem Budget. Lass dabei nicht außer Acht, dass Du mit der Wahl des Waschmittels auch etwas für den Schutz der Umwelt und der Ressourcen tun kannst.


WICHTIG


Es ist eine Tatsache, dass die Wäsche weniger sauber wird, wenn man mehr Waschmittel verwendet, als man braucht. Ein Teil des überschüssigen Waschmittels bleibt in der Wäsche zurück, mindert nach und nach die Qualität und das Reinigungsergebnis. 


Weniger ist mehr

Für normale Verschmutzungen reicht ein Viertel der empfohlenen Menge aus. Mit kleineren Mengen wird Deine Kleidung nicht nur sauber, sondern sogar sauberer, weil viel weniger Waschmittel im Gewebe verbleibt.

Lass Dich nicht verunsichern von der Empfehlung vieler Hersteller. Meist wird eine viel größere Menge empfohlen, als tatsächlich benötigt. Warum das so ist? Dreimal darfst Du raten.

Taste Dich heran und nimm generell weniger Waschmittel als empfohlen. Normale Verschmutzungen sollten problemlos herausgewaschen werden. Behandle Flecken immer vor der Wäsche - am besten sofort nach der Entstehung. 

Ansonsten mach einen Waschgang zusätzlich und dosierst beim nächsten Mal etwas mehr.

Achte beim Kauf auf ökologisch sinnvolle Produkte und unterstütze Unternehmen, die sich Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf ihr Motto schreiben.

Ratgeber Waschmaschine – Benutze lieber weniger Waschmittel

Zusatztipp


Du kannst bei jeder Wäscheladung eine sanfte, natürliche Seife und eine halbe Tasse Borax hinzufügen. Dieses natürlich vorkommende Mineral hat antiseptische, antibakterielle, wasserenthärtende und bleichende Eigenschaften. Pflege für Wäsche und Waschmaschine. Helle Wäsche wird es lieben. Du kannst auch weißen Essig nehmen für eine natürliche Bleiche.


Wäsche stinkt nach dem Waschen

Freudestrahlend öffnest Du die Waschmaschine und freust Dich auf saubere duftende Wäsche. Aber: Deine Wäsche stinkt nach dem Waschen! Woran kann das liegen und was kannst Du tun?

Wir sagen es Dir kurz und knackig, damit Du direkt mit einer frischen Wäscheladung starten kannst.

5 Gründe, warum die Wäsche nach dem Waschen stinkt:

1. Zu viel oder zu wenig Waschmittel

Nimmst Du zu viel Waschmittel, können sich Rückstände auf Textilien oder Deiner Waschmaschine absetzen, die zur Geruchsbildung führen.

Nimmst Du zu wenig Waschmittel, etwa bei Sportkleidung, dann werden Bakterien, die sich bereits auf der Kleidung tummeln, nicht abgetötet.

2. Die Waschmaschinentür geschlossen lassen

Schließt Du die Tür Deiner Waschmaschine, sobald die Wäsche gewaschen und die Trommel geleert ist? 

Das ist keine gute Idee, denn so können sich Bakterien in der Waschmaschine vermehren. Zusammen mit der im Inneren eingeschlossenen Feuchtigkeit erleichtert dies die Entstehung von Schimmel und schlechtem Geruch. Und diese Gerüche legen sich beim nächsten Waschgang auf Deine Wäsche. 

Idealerweise lässt Du die Waschmittelfächer und die Maschine nach dem Waschen mindestens zwei bis drei Stunden lang geöffnet. So können die Wände der Waschmaschine in Ruhe trocknen und die Maschine wird belüftet.

3. Das falsch gewählte Programm

Ein kurzer Waschgang oder eine Kaltwäsche sind zwar sowohl ökonomischer als auch ökologischer. Wenn die Wäsche jedoch von vornherein sehr schmutzig ist, kann es sein, dass diese für eine gründliche Reinigung nicht ausreichen. 

Infolgedessen werden Keime durch das Waschen bei dieser Temperatur nicht vollständig abgetötet und unangenehme Gerüche bleiben bestehen. Wenn Du dann noch einen zweiten Waschgang starten musst, um das Versäumte nachzuholen, sind die Umweltfreundlichkeit und das Gesparte dahin... 

Wenn sich der Stoff nicht für eine Wäsche bei über 40 °C eignet, kann eine Vorwäsche oder ein zusätzlicher Spülgang Bakterien und Keime bereits bekämpfen.

Ein Desinfektionsmittel für Kleidung oder weißer Essig als Weichspüler helfen ebenfalls dabei, hartnäckige Gerüche während des Waschens zu beseitigen. Du kannst auch Natron in das Waschmittel geben, um dessen geruchsbindende Wirkung zu nutzen.

4. Wäsche tummelt sich zu lang in der Trommel

Stinkende Wäsche hat ihren Ursprung oft darin, dass man sie zu lange in der Trommel ausruhen lässt. Nasse, enge und zusammengerollte Wäsche neigt schnell zu Geruchsbildung und ist ein gefundenes Fressen für Bakterien. Wenn Du also eine Maschine anwirfst, achte immer darauf, sie so zu programmieren, dass Du nasse Wäsche schnell aufhängen kannst.

5. Eine schmutzige Waschmaschine

Häufig sind es Bakterien, die unangenehme Gerüche verursachen. Sie setzen sich an den Textilfasern fest und lassen sie nicht mehr los. Die Waschmaschine ist der perfekte Ort für sie: Wärme, Restfeuchtigkeit, das ist alles, was sie mögen. In der Trommel oder an der Gummidichtung der Maschine bilden sich schnell Schimmelpilze. Dann kommt es zu Gerüchen...

Waschmaschine reinigen: So einfach geht das

Wir haben Dir dazu einen Beitrag erstellt, der Dich zu einer sauberen Waschmaschine in nur wenigen Schritten bringt:


Waschmaschine reinigen: So geht es!



Nachdem Deine Maschine nun sauber ist, kannst Du die Wäsche, die nach dem Waschen unangenehm riecht, erneut waschen. 

Starte dazu Dein übliches Waschprogramm und gib ein kleines Glas Natron in den Waschmittelbehälter. Deine Lieblingskleidung sollte sauber und frisch herauskommen! 

Denke in Zukunft daran, Deine Waschmaschine nach jedem Waschgang einige Stunden offenzulassen und führe spätestens alle sechs Monate eine Leerwäsche bei 90° mit etwa 3 Litern weißem Essig durch. Das verjagt jeden Keim und fiese Gerüche!

Ratgeber Waschmaschine – Was ist in Waschmittel enthalten und worauf solltest Du achten

Was ist im Waschmittel enthalten und worauf solltest Du achten?

Tenside auf Erdöl-Basis, Duftstoffe und Konservierungsmittel in konventionellen Waschmitteln sind gute Gründe, die gegen diese Waschmittel sprechen. Mikroplastik ist ebenfalls häufiger Begleiter in vielen Waschmitteln. Hier lohnt es sich, die Augen offenzuhalten!

Viele Waschmittel sind deshalb nichts für empfindliche Haut und nicht optimal für die Umwelt. Um Reizungen zu vermeiden und die Umwelt zu schonen, verwende eine milde Wasch-Seife oder ein Waschmittel ohne unnötige Zusatzstoffe und Chemikalien.

Eine Fleckenbehandlung vor der Wäsche ist hier besonders wichtig, da diese Waschmittel und Seifen weniger alkalisch als normale Waschmittel sind. Flecken werden vielleicht nicht so gut entfernt, aber Deine Haut und die Deiner Kinder werden geschont.

Vermeide Weichspüler und weiche Flecken immer so schnell wie möglich in kaltem Wasser ein, damit sie sich nicht festsetzen. 

Unser DIY Weichspüler ist super zur Haut, nachhaltig und schützt unseren Planeten.


Probiere einen DIY-Weichspüler

Rückstände von Weichspülern und deren Duftstoffe können Allergien und Empfindlichkeiten verschlimmern. Ablagerungen auf Feuchtigkeitssensoren oder Flusensieben sind ebenfalls eine unschöne Nebenwirkung von billigen industriellen Weichspülern. Das kann den Luftstrom blockieren und zu schnellerem Verschleiß an Deiner Waschmaschine führen.


Solltest Du ein neues Flusensieb benötigen, dann haben wir bestimmt das Passende in unserem Sortiment.


Mach einfach Deinen eigenen Weichspüler - voll DIY:


Gib eine ¼ bis 1 Tasse weißen Essig in den letzten Spülgang. Genieße weiche Wäsche ganz ohne Chemie. Keine Sorge, der Essiggeruch verfliegt ratzfatz.


Ratgeber Waschmaschine – Waschmaschine und Wäschetrockner brauchen auch Pflege: Unser Fazit

Waschmaschine und Wäschetrockner brauchen auch Pflege: Unser Fazit

Danke, dass Du bis zum Schluss gelesen hast. Wäsche waschen sollte jetzt noch leichter gehen und Deine Wäscheberge sind hoffentlich mit einem Lächeln weggewaschen. Aber nicht nur das perfekte Wäschewaschen und die Vorbereitung der Kleidungsstücke sind wichtig.

Wie alle anderen Haushaltsgeräte müssen auch die Waschmaschine und der Trockner gereinigt und gewartet werden. Denn schließlich sind wir nur halb so happy, ohne Waschmaschine und Wäschetrockner. Du kannst mit der richtigen Pflege nicht nur deine Kleidung schützen, sondern auch die Lebensdauer Deiner Haushaltsgeräte erhöhen.

Wir haben für Dich ein paar Tricks zum Schluss.

Wische das Innere der Waschmaschine mit einem sauberen, feuchten Tuch ab.

Lass die Waschmaschinentür nach jedem Waschgang offen zur gründliche Lüftung.

Vergiss nicht die Filter und Dichtungen.

Wähle das heißeste Programm und führe einen Waschgang mit Waschmittel, aber ohne Wäsche durch.

Um eine Überhitzung des Trockners zu vermeiden, reinige Sieb oder Filter nach jedem Gebrauch.

Entferne angesammelte Flusen von der Rückseite des Trockners.


Schau Dir dazu auch das Video auf unserem Ersatzteilshop TV auf YouTube an: Waschmaschine reinigen - so geht es. Weitere Reparatur und Ratgeber Tutorials erwarten Dich hier ebenfalls.

Ran an die Wäsche!


Bildquellen: Unsere Bilder stammen von Canva.

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