Schranktrocken oder Extratrocken - Trockner richtig einstellen
04.05.2026
Was bedeutet eigentlich „Schranktrocken“ beim Trockner? – Alles, was Sie wissen müssen
Viele von uns stehen regelmäßig vor dem Trockner und fragen sich: Was genau bedeutet eigentlich die Einstellung „Schranktrocken“? Vielleicht haben Sie sich schon einmal gewundert, warum es unterschiedliche Trockengrade wie „Schranktrocken“ oder „Extratrocken“ gibt – und worin der Unterschied besteht. In diesem Beitrag klären wir, was hinter diesen Begriffen steckt, wie Sie das richtige Programm für Ihre Wäsche auswählen und worauf Sie achten sollten, um Ihre Kleidung optimal zu pflegen.
Die Bedeutung von „Schranktrocken“ beim Wäschetrockner
Die Einstellung „Schranktrocken“ ist bei nahezu allen modernen Wäschetrocknern zu finden. Doch was verbirgt sich dahinter? Einfach gesagt: Wenn Ihre Wäsche „schranktrocken“ ist, können Sie sie direkt nach dem Trockengang zusammenlegen und in den Schrank legen. Die Textilien sind so weit getrocknet, dass sie keine Feuchtigkeit mehr enthalten, die zu Schimmel oder unangenehmen Gerüchen führen könnte.
Das Ziel dieses Programms ist es, die ideale Restfeuchte zu erreichen: Die Kleidung ist nicht mehr feucht, aber auch nicht übermäßig getrocknet. Sie bleibt angenehm im Griff und ist direkt einsatzbereit. Besonders praktisch ist das für den Alltag – egal, ob Sie Handtücher, T-Shirts oder Bettwäsche trocknen möchten.
Die verschiedenen Trockengrade beim Wäschetrockner – ein Überblick
Neben „Schranktrocken“ bieten viele Trockner noch weitere Programme oder Trockengrade an. Die wichtigsten sind:
- Bügelfeucht: Die Wäsche enthält noch eine geringe Restfeuchte. Ideal, wenn Sie die Kleidung anschließend bügeln möchten, da sie sich so leichter glätten lässt.
- Schranktrocken: Die Wäsche ist komplett trocken und kann sofort verstaut werden.
- Extratrocken: Für alle, die es besonders „knusprig“ mögen – hier wird die Wäsche noch etwas länger getrocknet, sodass auch dickere oder mehrfach gelegte Stoffteile vollständig trocken sind.
Doch wofür braucht man eigentlich „Extratrocken“?
Wann lohnt sich das „Extratrocken“-Programm?
Die Einstellung „Extratrocken“ ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie Kleidungsstücke haben, die an manchen Stellen aus mehreren Lagen bestehen – zum Beispiel Jeanshosen mit dicken Bündchen oder Sweatshirts mit doppelt genähten Kapuzen. In diesen Bereichen kann es passieren, dass die Feuchtigkeit beim normalen „Schranktrocken“-Programm nicht vollständig entweicht. Die Folge: Bündchen oder dicke Nähte fühlen sich noch leicht klamm an.
Das ist zwar meistens kein Problem, da die Wäsche dennoch trocken genug ist, um sie in den Schrank zu legen und keine Geruchsbildung zu befürchten ist. Wer jedoch besonders empfindliche Kleidungsstücke hat oder Wert darauf legt, dass auch die letzten Nähte wirklich vollkommen trocken sind, der kann das Programm „Extratrocken“ wählen. Vor allem bei Handtüchern oder Bettwäsche, die Sie direkt verwenden möchten, kann das sinnvoll sein.
Wie erkennt der Trockner den Trockengrad?
Moderne Trockner sind meist mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet. Diese Sensoren im Trockner messen kontinuierlich, wie viel Restfeuchte sich noch in der Trommel befindet. Sobald die gewünschte Trockenstufe erreicht ist, beendet der Trockner automatisch das Programm. Das spart nicht nur Energie, sondern schützt auch Ihre Kleidung vor unnötigem Verschleiß.
Allerdings gibt es einen kleinen Haken: Wäschestücke, die an den Sensoren vorbeigelegt werden oder sehr dick sind, können an einzelnen Stellen noch Restfeuchte enthalten. Deshalb ist bei dicken Bündchen oder doppellagigen Stoffen das Programm „Extratrocken“ eine gute Wahl.
Welche Einstellung am Trockner ist für den Alltag am besten?
Für die meisten Anwendungen reicht das Programm „Schranktrocken“ vollkommen aus. Ihre Wäsche ist dann trocken, lässt sich gut zusammenlegen und direkt verstauen. Wenn Sie jedoch häufiger Jeans, Hoodies oder andere Kleidungsstücke mit dicken Nähten und Bündchen waschen, kann es sinnvoll sein, gelegentlich auf „Extratrocken“ umzuschalten.
Tipp: Probieren Sie verschiedene Programme aus und achten Sie darauf, wie trocken Ihre Wäsche jeweils aus dem Trockner kommt. So finden Sie die für Sie passende Einstellung.
Schont „Schranktrocken“ die Wäsche im Trockner?
Im Vergleich zu „Extratrocken“ ist das Programm „Schranktrocken“ tatsächlich schonender für Ihre Kleidung. Zu starkes Trocknen kann empfindliche Fasern strapazieren und dazu führen, dass Stoffe schneller altern oder einlaufen. Wenn Sie also Wert auf eine lange Lebensdauer Ihrer Kleidung legen, empfiehlt sich die Einstellung „Schranktrocken“ – es sei denn, Sie benötigen wirklich komplett durchgetrocknete Textilien.
Was tun, wenn die Wäsche nach dem Trockner trotzdem noch feucht ist?
Falls Sie feststellen, dass Ihre Wäsche nach dem „Schranktrocken“-Programm an manchen Stellen noch leicht feucht ist, gibt es einige Tipps:
- Wäsche nicht zu voll laden: Eine überfüllte Trockner Trommel verhindert eine gleichmäßige Trocknung.
- Große und kleine Wäschestücke trennen: Dicke Stoffe brauchen länger als dünne – trennen Sie nach Möglichkeit die Ladungen.
- Empfohlene Beladungsmenge beachten: Die Angaben des Herstellers helfen, ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Sollte die Wäsche dennoch nicht wie gewünscht trocken werden, schauen Sie sich am besten Stück für Stück die möglichen Fehlerquellen an. Im Falle einer nötigen Reparatur halten wir fast alle Ersatzteile für Trockner im Sortiment für Sie parat.
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